Zum Hauptinhalt springenZum Hauptmenü springenZum Seitenmenü springenZur Suche springenZum Seitenfuß springen

Lohmar verteidigt die Demokratie: „Nit met uns!“ - 3.000 Teilnehmer*innen setzten klares Zeichen bei „Demo gegen rechts“

Meldung vom

Wie viele deutsche Städte setzte auch Lohmar, am Freitag, 2. Februar, ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus und zeigte, dass es bunt und nicht braun ist: 3.000 Menschen waren dem Aufruf der Verwaltung, der demokratischen Lohmarer Parteien, vielen Lohmarer Vereinen und Geschäftsleuten – die teilweise sogar ihre Öffnungszeiten am heutigen Tag änderten – gefolgt und traten vereint gegen Hass und Hetze sowie für Toleranz und Vielfalt ein. Es war die bisher größte „Demo“ in Lohmar.

Der Fußmarsch der Demonstration führte vom Paktplatz der Jabachhalle zum Rathaus. Hier erwartete die Teilnehmer*innen eine Kundgebung mit Reden und musikalischen Beiträgen. Durch das Protest-Programm führte die bekannte Moderatorin Nicola Reyk.

Bürgermeisterin und Schirmherrin der Aktion Claudia Wieja dankte allen Teilnehmenden für das gemeinschaftliche Engagement für Demokratie und Toleranz: „Für uns in der Stadtverwaltung ist es selbstverständlich, alle Bürger*innen, unabhängig ihrer Herkunft, gleich zu behandeln. Wir stehen für die demokratischen Werte unseres Grundgesetzes und leben die Werte der Vielfalt, der Toleranz und des respektvollen Umgangs miteinander!“

Auch Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, bekräftigte mit seinen Worten, wie wichtig Offenheit und Pluralismus in unserer Gesellschaft sind.

Weitere Impulse und starke Signale für Zusammenhalt setzten mit ihren Reden auch Werner Küffner von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und Vorsitzender der Flüchtlingsinitiative Lohmar – Siegburg; Aufsichtsratsvorsitzender des Evangelischen Altenheim Lohmar/Wahlscheid und Pfarrer i. R., Reinhard Bartha sowie die evangelische Pfarrerin Barbara Brill-Pflümer und der katholische Pfarrer Dieter Scharf.

Für eine bunte Unterhaltung sorgte der für soziale Gerechtigkeit engagierte Kabarettist Wilfried Schmickler.

Musikalisch rundeten Jupp Mester mit seiner Schwester Regina Mester – die kurzfristig für Oliver Bollmann eingesprungen war – sowie die beliebte Lohmarer Mundart-Band Jot Drop die gelungene Demonstration-Veranstaltung ab.

Die Stadtverwaltung dankt allen Teilnehmenden, dass sie für die demokratischen Werte des Landes klar Stellung beziehen und deutliche Zeichen für eine solidarische, gemeinsame Zukunft in Lohmar setzen.

Viele kreative Schilder waren auf der Demo zu sehen