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Evangelische Bartholomäuskirche - Kirche auf dem Berge

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Evangelische Bartholomäuskirche - Kirche auf dem Berge
Ort:
Lohmar-Wahlscheid, Bartholomäusstraße 6
Art:
Baudenkmal 14
Autor:
Hans-Martin Pleuger
Vereinsname:
Verkehrs- und Verschönerungsverein Wahlscheid
Nr.:
05-01

Hoch über Wahlscheid steht die evangelische Sankt Bartholomäus-Kirche. In ihr findet man viele verschiedene Stilrichtungen vom romanischen Taufbecken bis hin zu modernen Kirchenfenstern, die sich aber zu einem harmonischen Ganzen vereinigen.


Östlich des Aggertales auf dem Berg steht die evangelische Sankt Bartholomäus - Kirche und blickt beschützend herunter auf den im Tal liegenden Ort Wahlscheid, der im Laufe der Jahrhunderte aus den kleinen Weilern Aueler Hof, Fliesengarten, Aggerhof und Müllerhof entstanden ist.

Der Ursprung des Ortes Wahlscheids befindet sich hier oben auf dem Berg. Denn im Jahr 1121 - erste urkundliche Erwähnung Wahlscheids in einer Urkunde des Abtes Kuno I. der Abtei Siegburg - war das Aggertal ein sumpfiges Gebiet. Die Agger war nicht reguliert. Für ein großes Gebäude wie diese Kirche gab es keinen Baugrund im Tal.

Bereits 1166 wird die St. Bartholomäus - Kirche zu Wahlscheid urkundlich erwähnt. Aus dieser Zeit könnte der alte Taufstein stammen. Mönche aus dem Kloster Steinfeld waren hier Pfarrer, bis die Reformation im Jahr 1557 den evangelischen Glauben nach Wahlscheid brachte.

Es muss eine sehr bewegte Zeit gewesen sein. Oft war die Kirche für die evangelischen Christen gesperrt oder die Pfarrer wurden vertrieben. So fand der Gottesdienst in der Burg Haus Dorp oder in Privathäusern statt.

Die romanische Kirche wurde 1813 wegen Baufälligkeit geschlossen und 1817 durch den heutigen spätbarocken Saalbau ersetzt. 1870 erfolgte der Neubau des Turmes.

Im Innern der Kirche ist das Taufbecken aus dem 12. Jahrhundert wohl das älteste Kunstwerk. Die von dem Kirchenmaler Walter Putfarken mit Ornamenten farbig gefasste Holzdecke, Altar, Kanzel und Kronleuchter und die modernen Fenster von Hermann Gottfried sorgen trotz unterschiedlichster Stilrichtungen seit 1966 für eine wohltuende Ausstrahlung. Dazu gehören auch die Bilder des früher in Wahlscheid wohnenden Malers Günther Schirner, die zum Verweilen und Nachdenken über die Vergangenheit einladen.

Nicht ohne Grund ist diese Kirche als „Hochzeitskirche“ so beliebt.


Quellenverzeichnis:

  • Heinrich Hennekeuser, Gemeinde Lohmar (= Rheinische Kunststätten 234), 1980;
  • Siegfried Helser, Wie et fröhe woe, Band II, 1994;
  • Lohmarer Heimatblätter 19, 2005.

Quelle: Dr. Jörn Hansen
Quelle: Dr. Jörn Hansen
Quelle: Dr. Jörn Hansen
Quelle: Dr. Jörn Hansen
Quelle: Stadtarchiv Lohmar, Foto: J. Morich, 1993
Quelle: Stadtarchiv Lohmar, Foto: J. Morich, 1993
Quelle: Stadtarchiv Lohmar, Foto: J. Morich, 1993
Quelle: Stadtarchiv Lohmar, Foto: J. Morich, 1993

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