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Katholische Kirche Kreuzerhöhung

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Katholische Kirche Kreuzerhöhung
Ort:
Lohmar-Scheiderhöhe, Scheiderhöher Straße
Art:
Baudenkmal 138
Autor:
Lothar Faßbender
Vereinsname:
Heimat- und Geschichtsverein Lohmar
Nr.:
04-02

Nördlich, unmittelbar neben der früheren Kapelle „Heilig Kreuz“, die 1803 erbaut und 1926 wegen Baufälligkeit bis auf den Chor abgerissen wurde, ist im Jahre 1911 der Grundstein für die heutige katholische Kirche „Kreuzerhöhung“ in Scheiderhöhe gelegt worden. Die Einweihung fand am 29. Januar 1913 statt.


Die sogenannte „Freiheit Scheiderhöhe“ unterstand dem Amt Porz und gehörte lange Zeit zum Kirchspiel Altenrath sowie mit dem südöstlichen Teil der Gemeinde zum Kirchspiel Lohmar. (Freiheit bedeutet Immunität = Schutz, deutet auf die Art der Gerichtsbarkeit hin)

1803 errichtete man in Scheiderhöhe eine Kapelle zum „Heilig Kreuz,“ die 1805 geweiht wurde und 1866 nach der Pfarrerhebung als Pfarrkirche diente.

1911 wurde der Grundstein zum Bau der heutigen einschiffigen, neuromanischen Pfarrkirche „Kreuzerhöhung“ gelegt. Trotz des am 24. Februar 1912 wegen fehlerhafter Mauerarbeiten erfolgten Einsturzes des bereits 19 Meter hoch aufgemauerten Kirchturmes wurde die Pfarrkirche zügig fertiggestellt. Die Einweihungsfeier konnte am 29. Januar 1913 stattfinden.

Die inzwischen 113 Jahre alte Kapelle wurde 1926 bis auf Chor und Teile der Sakristei niedergelegt. Diese sind zu einem Kriegerdenkmal ausgebaut worden (s. Bild).

Die jetzige Kirche im neuromanischen Baustil mit dreigeschossigem Westturm und einfachem Pyramidendach, einschiffigem Langhaus mit Querhaus sowie kurzem, rechteckigem Chor mit halbrunder Apsis, wurde nach dem Entwurf des Bonner Architekten B. Stumpf ausgeführt.

Zum Pfarrbezirk Scheiderhöhe gehören folgende weitere Ortschaften, die 1 – 4,5 km vom Pfarrsitz entfernt liegen: Brüggerhof, Feienberg, Gammersbach, Gammersbacher Mühle, Hagerhof, Höngesberg, Kellershohn, Kirchscheiderhof, Klasberg, Knippscherhof, Kreuzhäuschen, Meigerhof, Meigermühle, Muchensiefen, Oberscheid, Reelsiefen, Rodderhof, Scherferhof, Schifffahrt, Schönrath und Wielpütz.


Quellenverzeichnis:

  • Bernhard Walterscheid-Müller, Die Schule Scheiderhöhe, Band 7, Lohmar 1987;
  • Heinrich Hennekeuser, Gemeinde Lohmar (= Rheinische Kunststätten 234), 1980;
  • Wilhelm Pape, Scheiderhöhe wird 1866 selbstständige Pfarre, in: Lohmarer Heimatblätter 16, 2002.

Quelle: Archiv HGV Lohmar / Fotograf unbekannt
Quelle: Archiv HGV Lohmar / Fotograf unbekannt
Quelle: Archiv HGV Lohmar / Fotograf unbekannt
Quelle: Archiv HGV Lohmar / Fotograf unbekannt
Kriegerdenkmal|Quelle: Archiv HGV Lohmar / Fotograf unbekannt
Kriegerdenkmal|Quelle: Archiv HGV Lohmar / Fotograf unbekannt

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