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ZWAR

In einem ZWAR-Netzwerk treffen sich Menschen ab 50 Jahren. ZWAR-Netzwerke sind selbstbestimmt und selbstorganisiert. Sie beruhen auf dem Engagement ihrer Teilnehmerinnen und haben das Ziel des gemeinsamen Älterwerdens. Vor dem Hin tergrund des demografischen Wandels und gesellschaftlichen Individualisierungspro zessen können ZWAR-Netzwerke für ihre Teilnehmerinnen zu einer neuen "Heim statt" außerhalb ihrer Familie werden, in der sie persönlichen Sinn und sinnvolle Auf gaben finden und ihr Leben eigen- und mitverantwortlich gestalten. Dabei geht von ZWAR-Netzwerken vielfältiges bürgerschaftliches Engagement aus.

Frau A. hat sich um die Erziehung der Kinder gekümmert. Jetzt sind sie groß, haben das Haus verlassen, studieren weit weg. Auch Herr A. ist jetzt im Ruhstand, er ist pensioniert. Zuerst genießen sie die viele freie Zeit, doch bald stellen sie fest, dass ihnen die sozialen Kontakte, die sie über die Arbeit und die Kinder gehabt haben, fehlen. Der Hobbykeller ist bald aufgeräumt, der Garten in bester Ordnung, die Woh nung ist blitzblank, es fehlt eigentlich an nichts. Doch oft es ist sehr still im Haus.

Frau B. lebt alleine, sie ist schon lange geschieden und es nähert sich der Zeitpunkt, an dem sie in Rente gehen wird. Es macht ihr schon ein wenig Angst, wenn sie sich vorstellt, was sie dann den ganzen Tag über machen soll. Ihre Tochter wohnt zwar in der Nähe, doch sie ist selbstständig und führt ihr eigenes Leben, in das sich Frau B. nicht einmischen will. Frau B. liebt ihre kleine Enkeltochter über alles, doch möchte sie nicht noch mal „Mutter" sein, sondern lieber etwas für sich selbst tun.

Menschen in den ZWAR-Netzwerken eint die gemeinsame Suche nach neuen Kon takten, nach neuem Lebenssinn, nach sinnstiftenden Tätigkeiten in der Zeit nach der Er werbs- und Familienarbeit. Dabei steht das Schließen von neuen Bekanntschaften oder sogar Freundschaften an erster Stelle. In ZWAR-Netzwerken lernen die Men schen sich zu engagieren, im ersten Schritt für sich selbst, im zweiten Schritt für das ZWAR-Netzwerk und im dritten Schritt für andere in Form von bürgerschaftlichem Engagement.

ZWAR-Netzwerke sind auf Dauer angelegt, die ältesten ZWAR-Netzwerke sind über 30 Jahre alt. Es gibt keine Angebote, sondern es wird nur das getan, was die Netz werkteilnehmerInnen selbst vorschlagen und mit anderen aus dem Netzwerk organi sieren. Das kann alles sein, von Freizeitaktivitäten wie Radfahren, Wandern, Muse umsbesuche über gemeinsame Ausflüge, Städtereisen und Urlaube bis hin zu bür gerschaftlichem Engagement für den Stadtteil, für benachteiligte Menschen oder für die Dritte Welt. Ein beliebtes Thema in ZWAR-Netzwerken ist zur Zeit die Planung von eigenen Wohnprojekten. Ein weiteres Merkmal von ZWAR-Netzwerkern ist die gegenseitige Unterstützung in Alltagsdingen, z.B. das Aufpassen auf die Wohnung und das Blumengießen, wenn jemand im Urlaub ist, aber auch Hilfe im Krankheits- und Trauerfall.

In NRW gibt es zur Zeit über 150 ZWAR-Netzwerke mit über 1500 Projekt- und Interessensgruppen. Alle ZWAR-Netzwerke sind miteinander vernetzt und tauschen sich aus. Die ZWAR-Zentralstelle NRW in Dortmund bietet regelmäßig Vernetzungsveranstaltungen und Qualifizierungen für die NetzwerkteilnehmerInnen an. Dort bekom men sie Unterstützung für die Selbstorganisation ihrer Netzwerke.

Die Treffen finden jeden 2. und 4. Montag im Monat in der Villa Friedlinde statt.

Begegnungsstätte Villa Friedlinde
Bachstraße 12
53797 Lohmar
Telefon: 02246 301630
Telefax: 02246 301630
E-Mail: Erich.WiemerqGWhuiNepB7xY5qXhWmwnwebde

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