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Burg Honrath

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Burg Honrath
Ort:
Lohmar-Honrath, Peter-Lemmer-Weg
Art:
Baudenkmal 02
Autor:
Waltraud Rexhaus
Vereinsname:
Stadt Lohmar
Nr.:
06-03

Das Burghaus des 16. Jahrhunderts entstand über noch heute erhaltenen romanischen Kellergewölben. Die ursprünglichen Erbauer waren die Grafen von Hückeswagen, denen auch die neben der Burg liegende Kirche gehörte.


Schriftlich wird die Burg erstmals 1209 erwähnt, als Graf Arnold von Hückeswagen die Kirche mit Rechten und Zubehör dem Kloster Gräfrath in Solingen schenkte. In der Urkunde nennt der Graf auch sein mit dem Kirchturm verbundenes steinernes Haus - eben die Burg, die er zunächst für sich behielt. Sie wurde 1259 an die Grafen von Sayn verkauft und wechselte in den folgenden Jahrhunderten mehrfach ihre Besitzer, unter anderem gehörte sie lange Zeit den Herren von Schloss Auel. Heute wird sie als Wohnhaus genutzt und befindet sie sich in Privatbesitz.

Das Burghaus war früher durch einen Bogengang mit der Kirche verbunden. An der dem Kirchturm gegenüberliegenden Wand kann man einen Bogenansatz noch erkennen. Hier gelangten die Burgbewohner vom hinteren Teil der Burg in das Obergeschoss des Kirchturms, wo sich ihre Familienkapelle in der Kirche befand.

Vom heutigen hinteren Teil der Burg sind nur noch Teile der Außenmauern alt, ein Halbturm und ursprüngliche Fachwerkaufbauten sind verschwunden. Der vordere Teil der Burg stammt aus einer Erneuerung im 16. Jahrhundert. Der rechteckige, zweigeschossige Bruchsteinbau hat zwei verschieden starke Rundtürme an den Ecken und Fachwerkgiebel über den Schmalseiten. Der sowohl unter dem hinteren als auch vorderen Bau liegende Keller mit Tonnengewölbe gehört wahrscheinlich dem 1209 genannten Ursprungsbau an.

 

 


Quellenverzeichnis:

  • Edmund Renard, Die Kunstdenkmäler des Siegkreises (= Die Kunstdenkmäler des Rheinlandes 5.4), Düsseldorf 1907, S.99-101;
  • Heinrich Hennekeuser, Gemeinde Lohmar (= Rheinische Kunststätten 234), 1980;
  • Angaben aus der Denkmälerliste der Stadt Lohmar;
  • www.vvw.wahlscheid.de/Download/Gammersbach.pdf.

Quelle: Stadtarchiv Lohmar / J. Morich
Quelle: Stadtarchiv Lohmar / J. Morich
Alte Postkarte|Quelle: Stadtarchiv Lohmar
Alte Postkarte|Quelle: Stadtarchiv Lohmar

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